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The three hundred kilos man

The three hundred kilos man

 

He couldn’t squeeze himself through many doors. Every step took a big part of his energy. Everywhere he went people stopped, stared and judged. His misery was his own failure. So why be tolerant?

How much food would he eat a day? Every frozen, lusting for sensation face wondered. His moves were followed by hypnotized looking eyes. They looked daggers at this stamping, gasping monster. You don’t see such a perfect kinkiness every day! This occasion will be soon in child’s and grandchild’s ears on a cold, rainy evening to amuse them for a moment. In deep enjoyment the people watched his face becoming red and then turning slowly into blue. As it was winter the earth was frozen and icy, it was merely a matter of time until he would lose balance. The crowd held it’s breath when he started swinging and sliding. After a short, hopeless fight against his own weight he fell with a loud crack. Motionless he lay there. Magnetised the crowd waited for further amusement. But the body didn’t move. The gasping had disappeared. There was only silence. Dead silence. The bored crowd moved away. A few kids poked the corpse with a stick until the game went boring. The town was disappointed. They had expected more from this man.

3.12.09 18:19


Der Dreihundertkilomann

Der Dreihundertkilomann

 

Er passte durch kaum eine Tür. Jeder Schritt forderte ihm Umengen seiner Energie ab. Wo er ging, blieben die Leute stehen und starrten, verurteilten. War er doch selbst schuld an seiner Misere. Wieviel er wohl am Tag verputzte, fragten sich all die erstarrten, nach Sensation lechzenden Gesichter. Augenpaare folgten seinem mühsamen Gang wie hypnotisiert. Sie durchbohrten dieses stampfende, schnaufende Ungetüm mit ihren Blicken. Eine Abartigkeit in solch vollkommener Form sah man nicht alle Tage. Dieses Ereignis würde schon bald an kalten Abenden die Ohren der Kinder und Enkelkinder erreichen und sie für einen Moment amüsieren. Mit Freude sahen die Leute wie sich das Gesicht des Mannes rot verfärbte und langsam begann, in ein Blau überzugehen. Nun war es ein Wintertag und der Boden eisglatt. So sollte es nur eine Frage der Zeit sei, bis der Mann den Halt verlor. Die Menge hielt den Atem an, als der Dicke zu schwanken und zu rutschen begann. Nach einem kurzen, aussichtslosen Kampf gegen das eigene Körpergewicht fiel er mit lautem Krachen zu Boden. Regungslos lag er da. Gebannt wartete man auf weitere Belustigung. Doch der Körper bewegte sich nicht. Das Schnaufen war verschwunden. Er war vollkommen still. Totenstill. Gelangweilt zog ein Mensch nach dem anderen von dannen. Ein paar Kinder stießen die Leiche mit einem Stock, bis sie des Spieles überdrüssig wurden. Die Stadt war enttäuscht. Man hatte mehr erwartet von diesem Mann.

3.12.09 17:41


The multi-ideologic utopia

In the young societies I meet a huge number of revolutionaries, world changers and verbal extremists everyday. Where will these people be in 20 years? 'Til now just a few moved something. Everyone is able to get loud. But 'doing' is another part. That makes everybody developing an own utopia which he tries hard to build. He writes banners, runs through the streets, screams, throws stones and Molotov cocktails. To eliminate the others' utopias as spectacular as possible. To nip the counterpart's dreams in the bud. Because only his own thinking has a real goal to reach. Who would get the idea that the intolerance compared to the in his eyes intolerant society means an intolerance compared to his own tolerance of all racial groups according his ideology? Doesn't that mean that every racial group, religion or opinion hat to be accepted as a self-contained part of our society? From my point of view should EVERY opinion really mean EVERY opinion. Also those which speak against his ideology. On this account I think the world we live in accords bans and bids of every utopia. So we live in a multi-ideologically utopia which nobody can take from us.
25.7.09 23:47


Das multiideologische Utopia

In der jugendlichen Szene begegne ich jeden Tag unzähligen Revolutionären, Weltverdrehern und verbalen Extremisten. Wo stehen diese Leute in 20 Jahren? Bisher haben nur wenige etwas bewegt. Laut werden kann jeder. Doch das "machen" ist nunmal ein anderes Kapitel. So entwickelt jeder Mensch ein Utopia, das er mit allen Mitteln erbauen will. Er schreibt Banner, rennt durch die Straßen, schreit,wirft mit Steinen und Molotovcocktails. Um das Utopia der anderen möglichst spektakulär auszumerzen. Die Träume des Gegenübers im Keim zu ersticken. Denn nur das eigene Denken hat sich ein Ziel vorrausgesteckt. Wer käme darauf, dass die Intoleranz gegenüber der in seinen Augen intoleranten Gesellschaft eine Intolerant gegenüber der eigenen Toleranz aller Rassen, die seiner Ideologie entsprechen, bedeutet. Denn bedeutet es nicht, jeder Rasse, Religion und Meinung als solche eigenständige zu akzeptieren? Meines Erachtens fasst "JEDE Meinung" eben auch die ein, welche gegen die Ideologie spricht. Aus diesem Blickwinkel betrachtet entspricht die Welt, in der wir leben den Widersächlichkeiten und Traumeigenschaften eines jeden Individuums. So leben wir in einem multiideologischen Utopia, das uns niemand nehmen kann.

23.7.09 22:23


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